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negativer Frieden

negativer Frieden Definition

Als negativer Frieden gilt die Abwesenheit direkter Gewalt.

Der negative Frieden bezieht sich sowohl auf persönliche Beziehungen als auch auf das Verhältnis zwischen Staaten.

Das Konzept des negativen Friedens entwickelte der norwegische Friedensforscher Johan Galtung (geboren 1930 in Oslo) im Jahr 1971.

Der negative Frieden ist Voraussetzung für die Weiterentwicklung der Beziehung zu einem positiven Frieden.

Nach militärischen Auseinandersetzungen oder zu deren Vermeidung besteht das Ziel des negativen Friedens darin, die Kampfhandlungen zu beenden und die Voraussetzungen für einen dauerhaften Waffenstillstand sowie für den Abschluss eines Friedensvertrages zu schaffen. Auf diese Weise bereitet der negative Frieden die dauerhafte Sicherheit der Bevölkerung vor.

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