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Pensionsrückstellungen

Pensionsrückstellungen Definition

Die Pensionsrückstellung ist ein Begriff aus der Bilanzierungslehre als Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre. Auf der Passivseite der Bilanz stellen Pensionsrückstellungen einen Teilbereich der Verbindlichkeitsrückstellungen dar.

Die Verpflichtung, zu einem späteren Zeitpunkt Betriebsrenten oder auch einmalige Kapitalzahlungen an ehemalige Mitarbeiter zu entrichten, wird bereits während ihrer aktiven Zeit im Unternehmen wirtschaftlich verursacht. Es besteht daher eine Passivierungspflicht. Lediglich bestimmte Altverträge sind davon ausgenommen. Somit wird der Zuwachs an künftigen Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern in der Regel dem entsprechenden Geschäftsjahr als Aufwand zugerechnet.

Kommt es später zur Auszahlung der Pensionen, werden die gebildeten Rückstellungen entsprechend aufgelöst. Kapitalgesellschaften müssen Pensionsrückstellungen in ihrer Bilanz gesondert ausweisen.

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